„Aus der neuen Welt“ – Sommersemester 2025

Antonín Dvořák: Sinfonie Nr. 9 e-moll op. 95 „Aus der neuen Welt“ Dvoraks 9. Sinfonie „Aus der neuen Welt“ gehört zu den meist gespielten Orchesterwerken überhaupt. Dvorak schrieb sie während seines dreijährigen Aufenthalts in Amerika. Seine Aufgabe als Direktor des National Conservatory of Music war es, eine junge Komponisten-Generation darin auszubilden, einen national-amerikanischen Stil zu entwickeln.Nach eigener Aussage studierte Dvorak die Musik der indigenen Bevölkerung, doch seine in einem Interview geäußerte Meinung „Nun, ich stellte fest, dass die Musik der Schwarzen und die der Indianer praktisch identisch war“ ist eher ein Beleg dafür ist, dass er sich nicht allzu intensiv

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„One World“ von Karl Jenkins – Konzerte am 1./2. Feb. 2025

Repariert die Welt Ein hochaktuelles Oratorium haben der Solitude-Chor und das Sinfonieorchester der Universität Hohenheim am ersten Februar-Wochenende präsentiert, denn Karl Jenkins beschreibt in seiner Komposition „One World“ eine Vielzahl der aktuellen, globalen Probleme unserer Erde. Das Werk beginnt mit einem musikalischen Urknall und den Worten aus dem Johannes-Evangelium „Am Anfang war das Wort“. Dem schließt sich der Turmbau zu Babel an. Hier hat Jenkins den Ursprungsmythos der Entstehung der verschiedenen Sprachen vertont. Zunächst rappt der Chor gemeinsam mit großer Intensität, um dann im zweiten Teil, als Gott jedem Menschen eine andere Sprache gegeben hat, hilflos versucht, mit dem anderen

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Zauberhafte Musik aus dem hohen Norden vor vollem Saal

Während wir letztes Jahr unser Publikum auf eine musikalische Weltreise mitgenommen hatten, konzentrierten wir uns dieses Jahr ganz auf einen Komponisten aus dem hohen Norden. Edvard Grieg war der strahlende Mittelpunkt unseres Programms am Sonntagabend im Möhringer Bürgerhaus und wie immer haben wir etwas Besonderes ausgesucht. Im ersten Teil des Abends erklang die selten aufgeführte Sinfonie in c-Moll, die man treffend „die Verbotene“ nennen könnte. Denn Grieg höchstpersönlich hat ein Aufführungsverbot über sein Werk verhängt, das erst in den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts gebrochen wurde. An der Reaktion des Publikums, war aber klar: Grieg hätte keine Bedenken haben müssen.

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Semesterkonzert: Nordische Klänge

Liebes Publikum, im vergangenen Sommersemester haben wir bereits mit dem „Hochzeitstag auf Troldhaugen“ ein Stück von Edvard Grieg gespielt. Dieses Sommersemester werden wir unser komplettes Programm diesem einzigartigen Komponisten aus Norwegen widmen. Willkommen also im hohen Norden, egal wie die Temperaturen bei uns sein werden. Wer kennt sie nicht, die Melodien, die Peer Gynt in die Halle des Bergkönigs und in der Morgenstimmung begleiten. Damit spielen wir für sie wohl die bekanntesten Stücke von Edvard Grieg. Aber unserer Tradition treu bleiben, etwas Außergewöhnliches auf das Programm zu setzen, werden wir heute mit der Sinfonie in c-Moll ein wenig bekanntes und

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Konzerte mit Wow-Effekt

Zwei beeindruckende Konzerte liegen hinter uns. Am 3. und 4. Februar 2024 haben wir die Magie der Musik von Karl Jenkins zusammen mit dem Solitude-Chor zum Klingen gebracht. Mit dem „Palladio“ und „Adiemus“ zu Beginn der Konzerte gaben wir zwei der bekanntesten Stücke von Jenkins zum Besten und hörten erste Wow-Rufe aus dem Publikum. Dann das „Stabat Mater“, eines der großen Chor- und Orchesterwerke von Karl Jenkins, das den Kummer der Mutter Gottes bei der Kreuzigung ihres Sohnes beschreibt. „Wie im Krieg hört sich das an“, so eine Frau aus dem Publikum, wenn die Hammerschläge der Kreuzigung durch den Saal

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Wenn einer eine Reise tut…

Bei tropischen Temperaturen selbst in der Steckfelder Kirche nahm das Sinfonieorchester der Universität Hohenheim unter der Leitung von Klaus Breuninger am 9. Juli 2023 sein Publikum mit auf eine musikalische Weltreise.Los ging es in der Nähe von Bergen in Norwegen mit Edvard Griegs „Hochzeitstag auf Troldhaugen“, dem wohl bekanntesten Werk von Grieg. Weiter ging es nach Spanien, wo Isaac Albéniz seine „Suite Espagnole“ geschrieben hatte, ein Werk, in dem er verschiedene Städte und Regionen musikalisch charakterisiert. Die Hohenheimer zeigten uns die musikalischen Bilder von Granada, Cataluna und Cuba.Ein echter „Schlager“ war dann die „Schöne Blaue Donau“ von Johann Strauß. Herrlich

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Dr. Wolfgang Umland zum Ersten Vorsitzenden des Fördervereins gewählt

In der Mitgliederversammlung am 19. April 2023 wurde Dr. Wolfgang Umland einstimmig zum 1. Vorsitzenden des „Förderverein des Sinfonieorchesters der Universität Hohenheim e.V.“ gewählt. Der Förderverein ist seit 1998 fester Bestandteil unseres Orchesters und fördert es in vorbildlicher Art uns Weise – sei es durch finanzielle Unterstützung einzelner Projekte oder durch aktive Mitarbeit. Neben Dr. Wolfgang Umland wurden Beatrice Hager (2. Vorsitzende), Irmgard Rieder (Kassiererin) und Klaus Breuninger (Schriftführer) wieder in den Vorstand gewählt. Wir danken dem Vorstand schon jetzt für die gute Zusammenarbeit! Weitere Infos

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Volle Klangpower aus weiblicher Hand!

Ein Orchester, ein Chor und drei Komponistinnen – das Ergebnis waren zwei wunderbare Konzerte! Am 4. und 5. Februar spielten wir zusammen mit dem Solitude-Chor im Nikolaus-Cusanus-Haus in Birkach und in der Liederhalle vor fast vollem Haus. Als besondere Gäste waren die Sopranistin Angelika Lenter dabei und der Schauspieler Walter Sittler, der in das Leben der drei Komponistinnen einführte. In unterhaltsamen Anekdoten und Zitaten bekam das Publikum einen Eindruck davon, mit welchem Gegenwind Emilie Mayer, Fanny Hensel und Ethel Smyth konfrontiert waren. Ansonsten sprach die Musik an diesem Abend für sich. Die Begeisterung des Publikums bestätigte: Frauen schaffen tolle Musik!

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Erfolgreiches Probenwochenende

Ein wichtiger Teil des Probenarbeit ist das Probenwochenende, das dieses Mal in Neuhausen auf den Fildern stattfand. Das Sinfonieorchester der Universität Hohenheim war in Bestbesetzung gekommen und die Proben waren hochkonzentriert und sehr produktiv. Doch es blieb in den Pausen noch genug Zeit für Gespräche und wie immer war auch das Kuchenbüffet bestens ausgestattet.Am Sonntagnachmittag konnte Dirigent Klaus Breuninger ein rundum positives Fazit der beiden Probentage ziehen: wie sind bestens vorbereitet – die Konzerte können kommen! Termin vormerken: Sa., 4.2. und So., 5.2.Weitere Infos: https://www.solitude-chor.de/konzerte/frauenpower-2023.php

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Emilie Mayer, der „weibliche Beethoven“

Emilie Mayer (1812-1883) wird gerne als weiblicher Beethoven beschrieben, um die Bedeutung ihres musikalischen Schaffens zu beschreiben. Aber vielleicht ist es gerade falsch, ihr Talent in einem solchen Vergleich zu fassen. Denn über die Jahrzehnte ihres Wirkens stand viel zu oft der Vergleich mit den männlichen Kollegen im Mittelpunkt der Besprechung ihrer Werke. Emilie Mayer lebt in einer Zeit, in der auch in der Musik eine klare Rollenverteilung zwischen Mann und Frau herrscht. Bei Frauen wird gern gesehen, wenn sie ein Instrument spielen. Es wird ihnen sogar zugestanden, dass sie passable Hausmusik komponieren können. Aber die richtigen Komponisten, das sind

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