Amerika aus zwei Blickwinkeln

eine interessante Kombination hatte das Sinfonieorchester der Universität Hohenheim da auf seinem Programm: einerseits die seit ihrer Uraufführung weltberühmte Sinfonie „Aus der neuen Welt“ von Antonín Dvořák, einem tschechischen Komponisten, der seine Komposition während eines zweijährigen Amerikaaufenthalts geschrieben hat, und andererseits ein Werk von Florence Price, einer in Amerika geborenen Tochter einer ethnisch gemischten Familie, die in ihrem Werk „Ethopia’s Shadow in America“ die Entwicklung der Äthiopischen Sklaven zu selbstbewussten amerikanischen Einwohnern beschreibt.So unterschiedlich die Geschichten beider Werke sind, so beeindruckend ist ihre Musik: Price‘ Werk steht in Farbigkeit und Ideenreichtum dem berühmten Werk ihres tschechischen Kollegen in nichts nach.

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„Aus der neuen Welt“ – Sommersemester 2025

Antonín Dvořák: Sinfonie Nr. 9 e-moll op. 95 „Aus der neuen Welt“ Dvoraks 9. Sinfonie „Aus der neuen Welt“ gehört zu den meist gespielten Orchesterwerken überhaupt. Dvorak schrieb sie während seines dreijährigen Aufenthalts in Amerika. Seine Aufgabe als Direktor des National Conservatory of Music war es, eine junge Komponisten-Generation darin auszubilden, einen national-amerikanischen Stil zu entwickeln.Nach eigener Aussage studierte Dvorak die Musik der indigenen Bevölkerung, doch seine in einem Interview geäußerte Meinung „Nun, ich stellte fest, dass die Musik der Schwarzen und die der Indianer praktisch identisch war“ ist eher ein Beleg dafür ist, dass er sich nicht allzu intensiv

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