Zauberhafte Musik aus dem hohen Norden vor vollem Saal

Während wir letztes Jahr unser Publikum auf eine musikalische Weltreise mitgenommen hatten, konzentrierten wir uns dieses Jahr ganz auf einen Komponisten aus dem hohen Norden. Edvard Grieg war der strahlende Mittelpunkt unseres Programms am Sonntagabend im Möhringer Bürgerhaus und wie immer haben wir etwas Besonderes ausgesucht. Im ersten Teil des Abends erklang die selten aufgeführte Sinfonie in c-Moll, die man treffend „die Verbotene“ nennen könnte. Denn Grieg höchstpersönlich hat ein Aufführungsverbot über sein Werk verhängt, das erst in den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts gebrochen wurde. An der Reaktion des Publikums, war aber klar: Grieg hätte keine Bedenken haben müssen.

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Semesterkonzert: Nordische Klänge

Liebes Publikum, im vergangenen Sommersemester haben wir bereits mit dem „Hochzeitstag auf Troldhaugen“ ein Stück von Edvard Grieg gespielt. Dieses Sommersemester werden wir unser komplettes Programm diesem einzigartigen Komponisten aus Norwegen widmen. Willkommen also im hohen Norden, egal wie die Temperaturen bei uns sein werden. Wer kennt sie nicht, die Melodien, die Peer Gynt in die Halle des Bergkönigs und in der Morgenstimmung begleiten. Damit spielen wir für sie wohl die bekanntesten Stücke von Edvard Grieg. Aber unserer Tradition treu bleiben, etwas Außergewöhnliches auf das Programm zu setzen, werden wir heute mit der Sinfonie in c-Moll ein wenig bekanntes und

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Volle Klangpower aus weiblicher Hand!

Ein Orchester, ein Chor und drei Komponistinnen – das Ergebnis waren zwei wunderbare Konzerte! Am 4. und 5. Februar spielten wir zusammen mit dem Solitude-Chor im Nikolaus-Cusanus-Haus in Birkach und in der Liederhalle vor fast vollem Haus. Als besondere Gäste waren die Sopranistin Angelika Lenter dabei und der Schauspieler Walter Sittler, der in das Leben der drei Komponistinnen einführte. In unterhaltsamen Anekdoten und Zitaten bekam das Publikum einen Eindruck davon, mit welchem Gegenwind Emilie Mayer, Fanny Hensel und Ethel Smyth konfrontiert waren. Ansonsten sprach die Musik an diesem Abend für sich. Die Begeisterung des Publikums bestätigte: Frauen schaffen tolle Musik!

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Emilie Mayer, der „weibliche Beethoven“

Emilie Mayer (1812-1883) wird gerne als weiblicher Beethoven beschrieben, um die Bedeutung ihres musikalischen Schaffens zu beschreiben. Aber vielleicht ist es gerade falsch, ihr Talent in einem solchen Vergleich zu fassen. Denn über die Jahrzehnte ihres Wirkens stand viel zu oft der Vergleich mit den männlichen Kollegen im Mittelpunkt der Besprechung ihrer Werke. Emilie Mayer lebt in einer Zeit, in der auch in der Musik eine klare Rollenverteilung zwischen Mann und Frau herrscht. Bei Frauen wird gern gesehen, wenn sie ein Instrument spielen. Es wird ihnen sogar zugestanden, dass sie passable Hausmusik komponieren können. Aber die richtigen Komponisten, das sind

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