eine interessante Kombination hatte das Sinfonieorchester der Universität Hohenheim da auf seinem Programm: einerseits die seit ihrer Uraufführung weltberühmte Sinfonie „Aus der neuen Welt“ von Antonín Dvořák, einem tschechischen Komponisten, der seine Komposition während eines zweijährigen Amerikaaufenthalts geschrieben hat, und andererseits ein Werk von Florence Price, einer in Amerika geborenen Tochter einer ethnisch gemischten Familie, die in ihrem Werk „Ethopia’s Shadow in America“ die Entwicklung der Äthiopischen Sklaven zu selbstbewussten amerikanischen Einwohnern beschreibt.
So unterschiedlich die Geschichten beider Werke sind, so beeindruckend ist ihre Musik: Price‘ Werk steht in Farbigkeit und Ideenreichtum dem berühmten Werk ihres tschechischen Kollegen in nichts nach. Beeindruckend und packend spielt das Orchester der Universität Hohenheim dieses selten zu hörende Werk von Florence Price.

Das zahlreiche Publikum war aber wohl vor allem wegen der „Neuen Welt“ von Antonín Dvořák gekommen. Und das SO Hohenheim hatte sichtlich Spaß an dieser weltberühmten Sinfonie: wuchtig und zart, besinnlich und triumphierend, pathetisch und nachdenklich – das Orchester beherrschte alle Farben und Facetten der „Neuen Welt“ unter der Leitung von Klaus Breuninger. Das Publikum war begeistert und dankte mit minutenlangem Beifall